Wollen Sie perfekt mit Adobe Photoshop umgehen sowie Freunde und Bekannte mit atemberaubenden Bildern zum Staunen bringen? Dann sind Sie bei den kostenlosen Photoshop-Secrets genau richtig! Den Gratis-Newsletter können Sie auf dieser Seite kostenlos anfordern – einige Beispiel-Tipps finden Sie hier:

 

Inhalt

 

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Noch nie war professionelle Bildbearbeitung so einfach - dank diesen Geheimnissen professioneller Fotografen!

Die meisten Photoshop-Tipps, die Sie im Internet oder Fachbüchern finden, helfen Ihnen wahrscheinlich oft nicht besonders weiter.
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Überstrahlte Kanten nach dem Schärfen loswerden

Hallo, liebe Leser,

in der Regel wählt man für Unscharf Maskieren Einstellungen, bei denen keine „Schärfeartefakte“ sichtbar werden. Doch manchmal ist ein Foto einfach nicht scharf genug – dann müssen Sie größere Geschütze auffahren.

Wenn Sie jedoch die Regler im USM sehr weit aufziehen, kommt es unweigerlich entlang dunkler Kanten zu einer hellen Aura, den gefürchteten „Halos“. Mit diesem Trick mindern Sie die unschön hervorgehobenen Kantenkontraste nachträglich, ohne den die neue gewonnen Schärfe nachhaltig zu beeinflussen:

Am besten probieren Sie den Trick mit einem leicht unscharfen Foto aus. Rufen Sie Filter -> Scharfzeichnungsfilter -> Unscharf maskieren auf. Die Stärke stellen Sie auf 400%, den Radius auf hohe 7 Pixel. Bestätigen Sie mit OK.

Das Bild wirkt nun deutlich schärfer. Aber es zeigen sich auch ausgeprägte „Halos“ an den Kontrastkanten. Gehen Sie ins Menü Bearbeiten und nehmen Sie Verblassen.

WICHTIG: Verblassen müssen Sie direkt im Anschluss an den Filterbefehl aufrufen!

Bei sehr kontraststarken Motiven stellen Sie den Modus im Verblassen-Dialog auf Abdunkeln. Zeigt Ihr Bild dagegen viele feine Details, nehmen Sie Weiches Licht. Klicken Sie auf OK – und schon verschwinden die unschönen Störungen!

Tipp: Sollte der Schärfe-Befehl zu stark ausgefallen sein, können Sie ihn mit Verblassen stufenlos zurücknehmen: Ziehen Sie einfach den Regler Deckkraft auf den gewünschten Wert.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unserem heutigen Newsletter.

Mit freundlichem Gruß

Torsten Kieslich

Chefredakteur von Computerwissen Daily, Photoshop-Secrets, Digitalfotografie aktuell, Photoshop Elements-Secrets

 

Scheibe aus gefrostetem Glas

Wenn Sie in Photoshop den Effekt erzeugen wollen, als würden Sie durch eine Scheibe aus gefrostetem Glas bzw. Milchglas schauen, gehen Sie so vor:

  • Öffnen Sie zunächst das Bild, das als Hintergrund dienen soll. In der Ebenenpalette erscheint es als Ebene Hintergrund.

  • Duplizieren Sie diese Ebene über Ebene -> Ebene duplizieren. Diese Ebene erscheint als Hintergrund Kopie.

  • Da Sie zunächst mit der Hintergrund-Ebene arbeiten, blenden Sie Hintergrund Kopie über einen Klick auf das Auge-Symbol in der Ebenenpalette aus.

  • Nun wenden Sie auf die Ebene Hintergrund den Gaußschen Weichzeichner (Filter -> Weichzeichnungsfilter -> Gaußscher Weichzeichner) mit einem Radius von 7 bis 9 Pixeln (je nach Motiv) an.

  • Blenden Sie die Ebene Hintergrund Kopie wieder ein.

  • Nun erzeugen Sie die eigentliche Scheibe: Legen Sie eine neue Ebene mit einer rechteckigen Auswahl an, die in der Größe Ihrer Scheibe entspricht.Sie erscheint als Ebene 1 in der Ebenenpalette.

  • Füllen Sie die Auswahl über das Füllwerkzeug mit einer beliebigen Farbe. Diese wird später wieder verschwinden – wählen Sie also einen Ton aus, der sich gut von Ihrem Bild abgrenzt, um bequem arbeiten zu können.

  • Um die Scheibe plastisch wirken zu lassen, wenden sie auf diese Ebene 1 die Option Ebene -> Ebenenstil -> Fülloptionen an. Im Dialogfenster markieren Sie Schlagschatten und wählen einen Winkel nach Wunsch aus. Der Abstand sollte möglichst knapp bemessen sein (hier können ruhig 0 Pixel eingestellt werden) Überfüllen und Größe stellen Sie passend zum Gesamteindruck ein, beispielsweise mit 20 und 40 Pixeln.

  • Markieren Sie nun im Dialogfenster noch Schatten nach innen und stellen sie die Größe so ein, dass die Scheibe etwas plastischer wirkt.

  • Wenn Sie mögen, können Sie nun noch Kontur markieren und die Scheibe mit einem beliebigen Farbton, beispielsweise einem dunklem Grau, dezent umranden.

  • Nun stellen Sie im Dialogfenster unter Fülloptionen in der Gruppe Erweiterte Füllmethode den Eintrag Aussparung auf Leicht. Schließen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

  • In der Ebenenpalette stellen Sie nun für die Ebene 1 den Eintrag Fläche auf 0 Prozent.

Ihre „Scheibe“ wird nun „durchsichtig“ und zeigt die zuvor weichgezeichnete Hintergrundebene.

Über das Verschieben-Werkzeug können Sie nun Ihre Milchglasscheibe nach Belieben positionieren.

 

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  • So führen Sie Farbkorrekturen erfolgreich durch
  • Wie wäre es mit etwas Text im Bild?
  • Wie Sie ganz einfach eine gelungene Fotomontage erstellen 

 

Harte Montagekanten wegfiltern

Wenn Sie ein Motiv in Ihrem Bild auswählen und es dann ausschneiden, bleibt oft noch ein schmaler Rand des ursprünglichen Hintergrunds daran kleben. Ich hatte letztens selber mit dem Problem zu kämpfen. Ein historisches Flugzeug, das ich im Museum aufgenommen hatte, wollte ich in das Foto von einem Flugplatz verpflanzen. Das Flugzeugbild war vor einem dunklen Hintergrund entstanden, der Himmel im neuen Hintergrundfoto dagegen sehr hell.

In der Montage wirkte nun das Flugzeug wie plump aufgeklebt. Die dunklen Randpixel mussten also weg. Das geht mit einem wenig bekannten Verfahren verblüffend einfach:

  • Wählen Sie zunächst den neuen Bildhintergrund aus – z. B. mit dem Zauberstab.

  • Schalten Sie mit der Taste [Q] in den Maskierungsmodus.

  • Nehmen Sie das Polygon-Lasso aus der Werkzeugleiste und wählen Sie die harte Kontrastkante aus. Sie sollte möglichst mittig innerhalb der Markierung liegen.

  • Jetzt gehen Sie im Filter-Menü auf Sonstige Filter und nehmen Dunkle Bereiche vergrößern. Im Dialog stellen Sie einen Radius von ca. 2 Pixeln ein. Nach einem Klick auf OK ist die harte Schnittkante wie von Geisterhand verschwunden.

Der Trick funktioniert übrigens auch andersherum: Sollten helle Randpixel an Ihrem einmontierten Motiv kleben, der Hintergrund aber dunkel sein, nehmen Sie einfach Helle Bereiche vergrößern.

So beeindrucken Sie mit einer perfekten Fotomontage - hier!

 

Digital vergrößern

Unsere Leserin Friederike N. ist über ein Problem gestolpert, dass wohl jeden Fotografen irgendwann einmal ereilt: Sie verfügt über einige wunderschöne Aufnahmen, die Sie vor längerer Zeit einmal mit einer 3-Megapixel-Kamera gemacht hat – dazu aber wohl auch noch mit digitalem Zoom. Nun möchte Sie diese Bilder hochwertig ausgeben, muss jedoch feststellen, dass die Aufnahmen lediglich in 72dpi vorliegen.

Um es nicht bei dem Hinweis, bitte nie, wirklich nie den digitalen Zoom zu benutzen, wenn Sie ordentliche Bilder produzieren wollen, zu belassen, ist nun ein wenig Handarbeit angesagt.

Ein Bild einer 3-MP-Kamera ist durchschnittlich etwa 2.048 x 1.536 Bildpunkte groß, bei digitalem Zoom kann die Kantenlänge auch noch geringer ausfallen, da für das zu speichernde Bild nur ein Teil der Bildsensorfläche genutzt wird. So stehen auch weniger Bildpunkte zur Verfügung. Je nach Kamerahersteller wird dieser Bildausschnitt intern wieder auf die Gesamtgröße des Bildsensors hochgerechnet, wobei fehlende Bildpunkte über Interpolation errechnet werden.

Aber gehen wir ruhig von einem Bild mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten aus. Mit 72 dpi ist dieses Bild absolut druckuntauglich – für einen qualitativ hochwertigen Druck sollten Sie jedoch im Idealfall 300 dpi haben. Wenn Sie in Photoshop unter Bild -> Bildgröße nachsehen, zeigt Photoshop hier eine Dokumentengröße von gigantischen 72 x 54 cm an, Sie können also ganz beruhigt hier die Auflösung zunächst auf 300 dpi umstellen. Dazu tragen Sie im Bildgröße-Dialog unter Auflösung die gewünschte dpi-Zahl ein, in unserem Beispiel 300. Sofort ändert sich auch die angezeigte Dokumentengröße – Ihr Bild ist auf etwa 17 x 13 cm geschrumpft. Markieren Sie noch das Kontrollkästchen vor Bild neu berechnen mit und wählen Sie als Option Bikubisch schärfer aus.

Wenn die Dokumentengröße ausreicht, haben Sie es nun schon geschafft und können Ihr Bild drucken. Spannender wird die Sache allerdings, wenn Ihr Bild nicht groß genug geraten ist und Sie mit Photoshop auch die Kantenlänge „aufblasen“ müssen.

In gewissen Grenzen können Sie wieder den Bildgröße-Dialog nutzen. Nachdem sie im ersten Schritt Ihr Bild auf 300 dpi umgestellt haben, öffnen Sie nun erneut Bild -> Bildgröße. Hier achten sie darauf, dass das Kontrollkästchen Proportionen beibehalten markiert ist. Markieren Sie auch das Kontrollkästchen vor Bild neu berechnen mit. Diesmal wählen Sie jedoch die Option Bikubisch glatter aus. Nun geben Sie unter Breite bzw. Höhe die gewünschte Kantenlänge des Bildes ein. Nach einem Klick auf OK vergrößert Photoshop Ihr Bild – allerdings müssen Sie mit gewissen Qualitätseinbußen rechnen, da ja die fehlenden Pixel künstlich hinzugerechnet werden. Tasten Sie sich daher besser schrittweise an die noch zu vertretende Vergrößerung heran.

Sie können mit dem Hochpass-Filter nun noch vorsichtig auf die Kantenschärfe einwirken. Duplizieren Sie dazu Ihr Bild auf eine neue Ebene (Ebene -> Ebene duplizieren).
Markieren Sie diese Ebene in der Ebenenpalette und gehen Sie im Filter-Menü auf Sonstige Filter -> Hochpass.
Mit dem Radius-Regler stellen Sie ein, wie stark die Kanten betont werden sollen. Nehmen Sie ruhig einen hohen Wert wie 10. Bestätigen Sie die Auswahl mit OK.
Setzen Sie nun die Füllmethode der Ebene auf Hartes Licht.

Falls Ihr Foto nun überschärft aussieht, senken Sie einfach die Deckkraft der Ebene. Wenn alles stimmt, können Sie die beiden Ebenen über Ebene -> Auf Hintergrundebene reduzieren wieder zu einer Hintergrund-Ebene zusammenfügen.

Wenn mit den Bordmitteln von Photoshop nichts mehr zu machen ist, gibt es noch einige Software-Werkzeuge, die als Plug-Ins darauf spezialisiert sind, hochwertige Vergrößerungen zu produzieren. Ich nutze beispielsweise Blow-Up von Alien Skin, um hochwertige Vergrößerungen zu erzeugen. Die Software erlaubt es, die gewünschte Bildgröße, Auflösung und Schärfung in einem Rutsch einzustellen. Eine kostenlose 30-Tage-Demo finden Sie hier.

 

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